Besondere Dienstleistungen Berlin-Brandenburg

Tarifforderungen der Friseurazubis

Berlin

Tarifforderungen der Friseurazubis

Forderungsflyer der Berliner Friseurazubis. ver.di Forderungsflyer der Berliner Friseurazubis.

Eine spürbare Anhebung der Ausbildungsvergütung!

Nach der Schule direkt Geld zu verdienen und vielleicht sogar in eine eigene Wohnung zu ziehen, spielt für uns eine entscheidende Rolle. Aber von was sollen wir das nur bezahlen? Da hilft es auch nicht, wenn einige Ausbilder meinen, dass man sich Hilfe vom Amt holen kann. Wenn man uns Auszubildenden eine gute Ausbildung ermöglichen möchte, gehört dazu auch eine angemessene Vergütung. Gerade wenn man bedenkt, dass sich Friseurazubis ihre Ausbildungsvergütung selber erwirtschaften.
Wir fordern als Bruttoausbildungsvergütung für das erste Ausbildungsjahr 410,00 Euro, für das zweite Ausbildungsjahr 540,00 Euro und für das dritte Ausbildungsjahr 660,00 Euro.

 

Geregelte Arbeits- und Pausenzeiten

Wenn wir Azubis Feierabend haben, spüren wir sehr deutlich, was wir tagsüber gemacht haben. Jeden Tag leisten wir schwere körperliche Arbeit. Geregelte Pausen sind überwiegend nicht möglich, oft dürfen wir nicht einmal in unserer Pause den Salon verlassen. Sich zwischendurch hinzusetzen und vom langen Stehen auszuruhen wird überhaupt nicht gerne gesehen. Auch die täglichen Arbeitszeiten überschreiten gerne mal die 39 Stundenwoche. Diese Überschreitung bekommen wir nicht vergütet. Deshalb fordern wir die Einhaltung der Pausenzeiten und eine wöchentliche Arbeitszeit von 37 Stunden.

 

Urlaub und Urlaubsgeld!

Auch wir Azubis wollen uns in den „schönsten“ Zeiten des Jahres einen erlebnisreichen Erholungsurlaub leisten können. Deshalb fordern wir erst einmal eine Anhebung unseres Urlaubs auf mindestens 25 Arbeitstage bei einer fünf Tage Woche und eine Urlaubszuwendung in Höhe von 200,00 Euro im Kalenderjahr.

 

Weihnachtsgeld

Wir sind der Meinung, dass wir maßgeblich zum Erfolg unseres Ausbildungsbetriebes beitragen. Wir haben unsere eigenen Kunden und sorgen für Umsatz im Salon. Warum dann nicht auch daran beteiligt werden?