Fachgruppen

ver.di Berlin-Brandenburg unterstützt die Kampagne des SV Babelsberg …

„Nazis raus aus den Stadien“

ver.di Berlin-Brandenburg unterstützt die Kampagne des SV Babelsberg 03

„Nazis raus aus den Stadien“: ver.di Berlin-Brandenburg unterstützt die Kampagne des SV Babelsberg 03 ver.di „Nazis raus aus den Stadien“: ver.di Berlin-Brandenburg unterstützt die Kampagne des SV Babelsberg 03

Der ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg und die Bezirke Potsdam und Cottbus unterstützen die Kampagne „Nazis raus aus den Stadien“ des SV Babelsberg 03 und spenden für 20 verschiedene ver.di-Bereiche Aktionstafeln. Der SV Babelsberg 03 wehrt sich gegen Nazis in Fußballstadien und setzt sich aktiv für Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit ein. Der Verein wurde zuletzt vom Nordostdeutschen Fußballverband dafür bestraft, weil Babelsberger Fans „Nazischweine raus“ riefen, während rechte Krawallmacher im Stadion des Potsdamer Fußballvereins Naziparolen riefen und den Hitlergruß zeigten. Die Kampagne des Fußballvereins soll auch dazu dienen, freie Fanprojekte bei ihrer Arbeit gegen rechte Umtriebe zu unterstützen.

„ver.di unterstützt das Engagement des Babelsberger Fußballvereins gegen den zunehmenden Alltagsrassismus ausdrücklich“, begrüßt Roland Tremper, stellvertretender Landesbezirksleiter des ver.di Landesbezirkes Berlin-Brandenburg die Aktion. „Wir nehmen verstärkt wahr, dass sich rechte Propaganda etabliert, nicht nur in den Vereinen und im Privatleben, sondern auch in den Betrieben. Dem muss immer wieder mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden“ so der Gewerkschafter weiter. Nur durch eine Haltung für Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz könnten vielfältige Alltagsthemen angegangen werden.

Die Aktionstafeln werden beim Spiel am Sonntag, dem 08. April gegen Energie Cottbus erstmals deutlich machen, wofür der Verein und seine Unterstützer öffentlich stehen. Das Spiel beginnt um 13.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam.

 

Für Rückfragen:

Roland Tremper, Stellv. Landesbezirksleiter, ver.di Berlin-Brandenburg, Tel. 0170 / 57 48 500.