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Rückführung der T&M Technik und Museum Marketing GmbH in die …

Rückführung der T&M Technik und Museum Marketing GmbH in die Stiftung Deutsches Technikmuseum

Die T&M GmbH ist ein 100 % Tochterunternehmen der Stiftung Deutsches Technikmuseum, das für die Stiftung die Bereiche Besucherservice und Wachschutzdienst übernimmt. Ursprünglich wurde die T&M GmbH dazu verwendet, mittels Tarifflucht Geld zu sparen und eine große personelle Flexibilität durch sachgrundlos befristete Arbeitsverträge zu liefern.

Inzwischen haben die Kollegen*innen es nach vielen Jahren geschafft, sich den TV-L zu erkämpfen und sachgrundlose Befristungen abzuschaffen. Es gibt daher keine finanziellen und personellen Gründe mehr, die T&M GmbH weiterhin zu erhalten. Dennoch wird mit Vehemenz und immer anderen wenig stichhaltigen Argumenten am Tochterunternehmen und damit auch an den bestehenden Doppelstrukturen festgehalten.

Die Gründe für das Weiterbestehen der GmbH, die auch gegenüber dem Betriebsrat und der ver.di Betriebsgruppe kommuniziert werden, sind weiterhin finanzielle und personelle Flexibilität sowie der Widerstand durch den Stiftungsrat. So werden auch in Zukunft personelle Überhänge bzw. finanzielle Engpässe auf die T&M GmbH abgewälzt. Zum einen werden beispielsweise Aufträge kurzerhand in die Stiftung zurückgenommen und Arbeitsplätze so reduziert. Zum anderen werden dem Betriebsrat und der Betriebsgruppe immer wieder gedroht, dass bei mangelnder Kooperation mit der Geschäftsführung, Aufträge von der Stiftung reduziert, Drittanbieter eingesetzt und Arbeitsplätze abgebaut werden. Diese Aussagen der Geschäftsführung der GmbH und der Direktion der Stiftung sind letztlich massive Druckmittel, um die betriebliche Mitbestimmung durch den Betriebsrat und die gewerkschaftliche Arbeit der ver.di Betriebsgruppe zu unterbinden.

Als DGB Kreisverbände verurteilen wir das Vorgehen und fordern die sofortige Einstellung dieser Erpressungsversuche und die Rückführung aller Kolleg*innen der T&M GmbH in die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.

Darüber hinaus lehnen wir den Begriff der Kernbelegschaft, wie er derzeit auch von der Direktion des Technikmuseums als Gegenargument für eine Rückführung benutzt wird, ab. Er führt nur zu einer Spaltung der Belegschaft, zur Legitimierung von Ausgründungen und Fremdvergaben, schwächt die Mitbestimmung und gewerkschaftliche Organisation. Alle auf Dauer angelegten Arbeitsplätze gehören auch zum Betrieb und mit ihnen auch die Kollegen*innen.

  • KV Charlottenburg Wilmersdorf - Eberhard Henze
  • KV Friedrichshain-Kreuzberg - Gökhan Akgün
  • KV Mitte – Manuela Wegener KV Neukölln - Mirjam Blumenthal
  • KV Ost - Dagmar Poetzsch
  • KV Pankow – Michael Bartl
  • KV Reinickendorf - Sven Meyer
  • KV Spandau - Christian Fromm
  • KV Steglitz-Zehlendorf - Joachim Elsholz
  • KV Tempelhof-Schöneberg - Peter Witt
  • KV Treptow-Köpenick – Robert Seifert